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Die Google Tools messen jetzt die Performance von Web Stories (Bild:pixabay)

Googles Rich Results-Testtool wurde 2017 zum Testen von Rich Snippets, Rich Cards und anderen Arten von “Rich”-Elementen eingeführt, die in den Suchergebnissen angezeigt werden können. Rich Results sind Ergebnisse in der Google-Suche, die über den standardmäßigen blauen Link hinausgehen. Sie basieren auf strukturierten Daten und können Karussells, Bilder oder andere nicht-textuelle Elemente enthalten. Mit dem Tool können strukturierte Daten aus Datenquellen wie JSON-LD, Mikrodaten und RDFa getestet werden.

Als es 2017 eingeführt wurde, unterstützte das Rich Results-Tool nur vier Arten von strukturierten Daten: Rezepte, Jobs, Filme und Kurse. Das Testtool für strukturierte Daten war nach wie vor erforderlich, um alle anderen Arten von Markups zu testen. Jetzt kann das Rich-Results-Tool alle Arten von Markups zu testen. Deswegen wird das Testtool für strukturierte Daten bald abgeschaltet.

Vorteile des Rich Results-Testtool

  • Es zeigt, welche Erweiterungen für das benutzte Markup verfügbar sind.
  • Es verarbeitet dynamisch geladene strukturierte Datenauszeichnungen effektiver
  • Es stellt sowohl mobile als auch die Desktop Version eines Ergebnisses dar
  • Es ist vollständig auf die Berichte der SearchConsole abgestimmt.

Fehler und Warunung des Tools

Mit dem Tool kann der Markup-Code oder eine URL getestet werden. Der Test gibt Fehler und Warnungen zurück. Fehler verhindern, dass eine Seite als Rich Result angezeigt wird. Warnungen können das Erscheinungsbild einschränken, aber die Seite kann dennoch als Rich Result angezeigt werden.

Wenn z.B. eine Warnung für eine fehlende Bildeigenschaft angezeigt wird, kann diese Seite immer noch als Rich-Result angezeigt werden, nur ohne Bild. Google hat einige Beispiele für Fehler und Warnungen veröffentlicht:

gültige strukturierte Daten im Rich Results Testtool
Fehler beim Rich Results Test

Quellen

Google Webmaster Central Blog

searchenginejournal.com

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