Google erweitert Kontaktformulare
Google erweitert Kontaktformulare. Bild: pixabay

Google hat in einem Blogbeitrag neue Möglichkeiten zur Generierung und gezielten Nutzung von Leads veröffentlicht.

Generierung von qualifizierten Leads

Google hat die verfügbaren Feldoptionen seines Kontaktformulars erweitert. Zusätzlich zu Name, E-Mail, Telefonnummer und Postleitzahl können Interessenten nun auch Stadt, Bundesland, Land sowie geschäftliche Kontaktinformationen wie den Firmennamen, die Stellenbezeichnung und geschäftliche E-Mailadressen und Telefonnummern eingeben. Je nach Branche können noch weitere Daten wie z.B. die Preisspanne des Interessenten abgefragt werden.

Die erweiterten Kontaktformulare können auch in Discovery-Kampagnen im Discovery Feed, bei Gmail und bei YouTube eingesetzt werden:

Kontaktformular unter Youtube Video
Kontaktformular unter Youtube Video. Bild: Google

Neue Möglichkeiten für die Nutzung von generierten Leads

Kundenabgleichlisten lassen sich jetzt in Zapier integrieren, um die Listen automatisch auf dem neuesten Stand zu halten. Mit Zapier können Kontakte aus beliebigen CRM-, Marketingautomatisierungs- oder Handelsplattformen automatisch in Google Ads hochgeladen werden.

Google hat weitere Lösungen angekündigt, um Offline-Konvertierungsdaten leichter importieren zu können. Werbetreibende erhalten also weitere Mittel und Wege, um gezielt Leads zu generieren, die mit größerer Wahrscheinlichkeit zu tatsächlichen Verkäufen führen.

Call-Anzeigen

Es gibt Call-Anzeigen für Unternehmen, die zur Gewinnung von Leads auf Telefonanrufe angewiesen sind. Diese Anzeigen sollen dazu anregen, für weitere Informationen anzurufen. Call-Anzeigen können auf jedem Gerät erscheinen, mit dem man telefonieren kann. Durch die Einbeziehung des optionalen Links “Website besuchen” in der Anzeige wird es einfacher, mehr über ein Unternehmen zu erfahren, bevor man anruft.

Dadurch kann man qualitativ hochwertigere Anrufe und qualifiziertere Leads generieren.

Call Anzeige
Call Anzeige. Bild: Google

Automatisierter Datenaustausch von CRM und Google Ads

Google arbeitet mit Zapier an der Entwicklung einer Google Ads-Integration, die die Arbeit mit Daten erleichtert. Diese Lösung importiert und exportiert automatisch Daten zwischen Google Ads und dem CRM-System. Sie unterstützt derzeit Lead-Formularerweiterungen, Offline-Konvertierungsimporte und Customer Match.

Ausführliche Informationen über alle Neuerungen gibt es im Advertising Solutions Center.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

jetzt den KLICK.NEWS Newsletter abonnieren

Und wir halten Dich immer auf dem aktuellen Stand!

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

Google Chrome: URLs werden in Zukunft gekürzt

Google startet mal wieder einen Angriff auf die URL-Leiste. Der Browser Chrome 85 versteckt vollständige URLs – nur der Domain-Name bleibt bestehen. Was genau die Intention von Google ist bleibt offen. Nach eigenen Aussagen seien ungekürzte URLs für viele User “zu kompliziert”.

Google Rankingfaktoren 2021 – diesen Fokus müssen Unternehmen jetzt setzen

Nichts ist so stetig wie die Veränderung. Wie verändern die Core Web Vitals und E-A-T die Rankings bei Google? Und was wird aus AMP, wenn ab 2021 auch Nicht-AMP-Seiten als Top Stories bei Google angezeigt werden? SEO-Experte Aleh Barysevich hat bei searchenginewatch.com seine Einschätzung dazu veröffentlicht. Wir fassen zusammen, packen unsere Expertise dazu und geben einen Ausblick auf 2021. Dem CLS – Cumulative Layout Shift (einer der 3 Core Web Vitals) – und E-A-T schenken wir dabei besondere Beachtung.

Google Core Update Dezember 2020: Gewinner & Verlierer

Am 03. Dezember war es so weit: ein neues Google Core Update wurde ausgerollt! Es lassen sich bereits Auswirkungen der jüngsten Aktualisierungen beobachten. Lily Ray von Path interactive hat nun einige Daten für die USA analysiert und zusammengetragen.

LinkedIn schmeißt sich selbst aus dem Google-Index

Wer gestern mit der Site-Abfrage und der Domain www.linkedin.com herumgespielt hat, konnte und wollte seinen Augen nicht trauen: alle Inhalte von www.linkedin.com waren komplett aus dem Index verschwunden.