Maskenpflicht

Wie ist die Analyse aufgebaut?

Die Analyse ist Teil einer großen Studie zur Maskenpflicht, der Corona-Warn-App und der zweiten Welle. Die Daten wurden im Zeitraum zwischen März und Juni 2020 erhoben, also zur Hochzeit der Corona Krise. Insgesamt wurden 1.628.919 Beiträge auf Nachrichtenseiten, Twitter, Blogs, Foren, Q&A-Portale, YouTube und Facebook untersucht. 47 % der untersuchten Beiträge stammen dabei von Nachrichtenseiten, 25 % von Twitter Posts und die restlichen Prozentpunkte verteilen sich auf die genannten Quellen. Bezogen auf das Thema Maskenpflicht, wurden im Rahmen der Studie insgesamt 95.235 Online-Beiträge analysiert.

Untersucht wurden die Beiträge mit Hilfe einer Sentiment-Analyse. Mithilfe dieser Technik werden Texte automatisch nach den geäußerten Emotionen interpretiert und klassifiziert. So kann festgestellt werden, ob die Stimmung innerhalb eines Textes positiv, neutral oder negativ ist.

Ergebnisse der Analyse

Insgesamt ergab die Sentiment-Analyse, dass 59 % der untersuchten Beiträge negativ, also gegen die Maskenpflicht sind. Die 59 % ist jedoch nur der kumulierte Wert. Je nach Plattform schwanken die Werte massiv, so sind auf Twitter 77 % der Posts negativ. Dies kann auf die unterschiedlichen Zielgruppen der Plattformen zurückgeführt werden. 41 % der Beiträge wurden im Rahmen der Sentiment-Analyse als positiv klassifiziert.

Semantisch wurden in den negativen Beiträgen folgende Punkte besonders häufig genannt:

  • Verletzung der Grundrechte
  • Einschränkung der Handlungsfreiheit
  • Körperliche Beschwerden durch das Tragen der Masken
  • Hautreizungen und Hämatome
  • Kreislaufbeschwerden aufgrund verminderter Atembeschwerden
  • Umweltverschmutzung durch eine unsachgemäße Entsorgung der Masken

In den positiven Beiträgen wurden hingegen folgende Punkte genannt:

  • Wichtiger Beitrag zur Eindämmung des Coronavirus
  • Langfristige Einführung der Vorkehrungen in Alltagssituationen wie im öffentlichen Nahverkehr oder bei Arztbesuchen
  • Stärkere Kontrollen und Bußgelder

Das meint Yannick Spang, Mitinhaber von Virusbedarf.de zu den Ergebnissen:

“Fakt ist, dass die Atemschutzmaske eins der effektivsten Hilfsmittel ist, um die Corona-Krise zu bekämpfen. Der öffentliche Diskurs dazu war jedoch lange Zeit von Unklarheiten geprägt. Zunächst hieß es, dass die Masken gar nicht helfen, dann nur bestimmten Gruppen und letztlich doch wieder allen.

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass die Stimmung im Netz entsprechend zwiegespalten ist. Und das, obwohl der Nutzen auf der Hand liegt –– wie der Erfolg in vielen Ländern zeigt. Es ist daher nach wie vor unsere Pflicht, weiter an die Verbraucher zu appellieren, dass sie ihre Mitmenschen und sich selbst schützen. Dafür muss der Zugang zu Masken mit fairen Preisen jederzeit gewährleistet sein. Eine Preisrallye wie zu Beginn der Krise darf sich nicht wiederholen. Das wird besonders wichtig, wenn wir uns einer zweiten Welle ausgesetzt sehen sollten.”

Yannick Spang, Mitinhaber von Virusbedarf.de

Über Virusbedarf.de

Virusbedarf.de ist ein Zusammenschluss aus der Lupudu GmbH, der hellocustoms GmbH und der ASTTC Co. Ltd. Die Lupudu GmbH ist für die Logistik und Kundenbetreuung zuständig. Hellocustoms GmbH für Import und Verzollung und die ASTTC Co. Ltd für die Produktbeschaffung. Ziel der drei Unternehmen ist es, Schutzausrüstung wie Einwegmasken, Atemschutzmasken, Schutzhandschuhe usw. zu fairen Preisen für Endverbraucher und Unternehmen anzubieten. So sind im Online-Shop Einweg- und KN59-Masken für 0,60 € bis 2,60 € erhältlich.

Quellen

Weitere Informationen zur Studie findest du auf https://www.virusbedarf.de/news/online-analyse-negative-stimmung-zur-maskenpflicht-im-netz.

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