Facebook Mitarbeiter können dauerhaft ins Homeoffice
Jetzt hat auch Facebook angekündigt, dass Mitarbeiter in Zukunft auf Antrag auch permanent von zu Hause aus arbeiten dürfen. Andere Firmen wie Google, Shopify und Twitter hatten das bereits vor Wochen umgesetzt.

Nachdem bereits Google und Twitter angekündigt haben, dass Mitarbeiter ab sofort auch dauerhaft von zu Hause aus arbeiten können, legt Facebook nach: Mark Zuckerberg, seines Zeichens Gründer der Social Media Plattform, hat nun öffentlich bekannt gegeben, dass neue Stellenausschreibungen immer auch einen Hinweis auf WFH (work from home) enthalten werden. Bereits bei Facebook beschäftigte Menschen können ab sofort entsprechende Anträge auf Heimarbeit stellen.

We’re going to be the most forward-leaning company on remote work at our scale. We need to do this in a way that’s thoughtful and responsible, so we’re going to do this in a measured way. But I think that it’s possible that over the next five to 10 years — maybe closer to 10 than five, but somewhere in that range — I think we could get to about half of the company working remotely permanently.

Mark Zuckerberg – Facebook CEO

Facebook beschäftigt laut eigenen Angaben mehr als 48.000 Menschen in über 70 Ländern und hatte bisher als eines der größten Unternehmen noch nicht verstärkt auf Remote-Work, also arbeiten von “anderen Orten” aus, gesetzt. Das soll sich jetzt ändern.

Insgesamt stellt die Umstellung auf Fernarbeit die jahrzehntelange konventionelle Vorgehensweise im Silicon Valley auf den Kopf, wo die größten Unternehmen auf der Idee der Zusammenarbeit in enger räumlicher Nähe aufgebaut wurden. Bis vor kurzem zahlte Facebook neuen Mitarbeitern beispielsweise noch einen Bonus von bis zu 15.000 US-Dollar, wenn sie sich bereit erklärten, in einem Umkreis von 10 Meilen um das Büro zu wohnen. Jetzt werden viele von ihnen arbeiten können, wo immer sie wollen.

Kurzfristig hat sich die Verlagerung von Facebook auf Remote-Arbeit aus der Not heraus bestätigt. Wenn das Unternehmen am 6. Juli damit beginnt, einige seiner Büros wieder zu öffnen, plant es, die Mitarbeiterzahl vor Ort auf 25% der normalen Belegung zu reduzieren, teilte das Unternehmen diese Woche mit. Und die zusätzlichen Sicherheitsanforderungen für den Zutritt zum Büro, zu denen obligatorische Masken und Temperaturkontrollen gehören, werden viele Mitarbeiter wahrscheinlich noch viel länger von den Büros fern halten, vor allem dann, wenn sie die Wahl haben.

Schreibe einen Kommentar

jetzt den KLICK.NEWS Newsletter abonnieren

Und wir halten Dich immer auf dem aktuellen Stand!

Diese Beiträge könnten Dich auch interessieren:

Clubhouse Invite – so bekommst Du eine Einladung für die neue App

Selten gab es in Deutschland eine Social Media Plattform, die derartig schnell wächst. Und das trotz künstlicher Verknappung der Registrierungsmöglichkeit, denn wer dabei sein möchte, der braucht nicht nur ein IOS Device (iPhone oder iPad), sondern einen Invite (engl. Einladung) für Clubhouse. Und genau diese Einladungen zu Clubhouse sind aktuell heiß begehrt.

Pinterest: Umsatzstarkes 1.Quartal

Pinterest hat sein neuestes Performance-Update für das 1. Quartal 2021 veröffentlicht: Die soziale Plattform verzeichnet einen stetigen Anstieg sowohl der Nutzerzahlen als auch des Umsatzes. Monatlich nutzen 478 Millionen Menschen Pinterest – an diese Zahl kommen selbst Twitter, LinkedIn und Reddit nicht heran.

Facebook kündigt Audio-Tools an

“Bringing Social Audio Experience to Facebook” – Das soziale Netzwerk hat sein brandneues Audio Format angekündigt. Das oft als Clubhouse-Kopie bezeichnete Tool bietet allerdings weit mehr Features als der Vorreiter. Monetarisierbare Live-Audio-Räume, spezielle KI-Tools und integrierte Podcasts bringen Social Audio zu Facebook.

YouTube: Plattform Nummer 1 für In-App-Käufe

In-App-Käufe auf YouTube gehen durch die Decke! Auf keiner anderen Plattform wird so viel Geld ausgegeben wie auf YouTube – nicht einmal auf Tinder. Ein aktueller Bericht über weltweite App-Ausgaben schreibt dem Video-Streaming-Dienst den höchsten Consumer Spend zu. Damit verdrängt YouTube die Dating-App Tinder vom 1. Platz.